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Was machen wir?

Tierschutz 2.0

Wie alles Andere muss auch der Tierschutz mit der Zeit gehen. Während noch vor einigen Jahren der Schwerpunkt unserer Aufgaben darin lag, zu reagieren wenn ein Tier in Not ist, ist heute Prävention und Aufklärung zu einer wichtigen Mission geworden. Mehr Information und mehr Möglichkeiten - was auf den ersten Blick positiv wirkt, birgt auch Tücken. Jeder potenzielle Tierhalter kann sich im Netz und über Social Media seine Meinung bilden oder Argumente für die eigene Einstellung finden. Dabei sollte man Inhalten auf Social Media kritisch gegenüberstehen und die Motivation mancher Fachleute und vermeintlichen Tierfreunde hinterfragen.

Wir möchten Kinder und Jugendliche bereits für das Thema Tierschutz sensibilisieren und ihnen einen Einblick in unsere Arbeit geben, ebenso bieten wir in regelmässigen Abständen Schulungen für Erwachsene an.

PattePost

Mit unsere PattePost greifen wir verschiedene Themen auf. Sei es, Einblicke in den Tierheimalltag zu geben, Erziehungstips für Hunde, Erfolgsgeschichten oder die Aufarbeitung von tierschutzrelevanten Themen allgemein - mit jeder Ausgabe verankern wir modernen Tierschutz.

Von der Themensammlung über den Satz bis hin zur fertigen Druckdatei - alles wird von der Lëtzebuerger Déiereschutzliga umgesetzt. Ein grosser Dank geht an unsere Mitarbeiter, die einen wesentlichen Beitrag zum Gelingen leisten.

Sie möchten reinschauen? Zur PattePost geht es hier

Kampagnen

Die Kittensaison 2025 erwies sich als eine der intensivsten Perioden in der Geschichte vom Déierenasyl. Bei einem zeitweisen Bestand von über 100 Katzen wurde deutlich, dass selbst die erweiterten Aufnahmemöglichkeiten nicht ausreichen, um der jährlichen Überpopulation wirksam entgegenzuwirken.

Häufig erreichen uns Meldungen zu verwilderten, trächtigen Katzen sowie zu verwaisten Jungtieren. Um diese Entwicklung an der Ursache zu bekämpfen, starteten wir am 02. Februar 2026 eine landesweite Informationskampagne zum Thema Katzenhaltung. Unter dem Leitmotiv „Kastrieren. Chippen. Anmelden.“ wurden Katzenhalter auf drei essenzielle Grundpfeiler verantwortungsvoller Tierhaltung aufmerksam gemacht.

Die Bedeutung von Kennzeichnung und Registrierung ist eindeutig: Ein aufgefundenes Tier kann nur dann dem Halter zugeordnet und zurückgeführt werden, wenn ein Mikrochip vorhanden und korrekt in einer Datenbank registriert ist. Im Déierenasyl werden jährlich rund 300 Fundkatzen aufgenommen, doch nur etwa 15 Prozent kehren zu ihren Besitzern zurück.

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Zentraler Fokus der Kampagne war die Förderung der Kastration. Ein hoher Anteil unkastrierter Freigängerkatzen sowie verwilderter Bestände führt zu einem exponentiellen Populationswachstum innerhalb weniger Jahre. Zur wirksamen Eindämmung ist daher eine deutliche Erhöhung der Kastrationsquote notwendig. Um Katzenhalter zur Teilnahme zu motivieren, erstatteten wir einen Teil der anfallenden Operationskosten.

Für verwilderte oder herrenlose Tiere wurden zusätzliche Kapazitäten geschaffen, um diese einzufangen, zu kastrieren und nach kurzer Genesungsphase wieder auszuwildern. Die entstehenden Kosten wurden bis zum 30. Juni 2026 vollständig von der Lëtzebuerger Déiereschutzliga übernommen.

Insgesamt konnten wurden fast 700 Katzen im Zuge der Kampagne kastriert.

Die Kampagne wurde über zahlreiche Kanäle verbreitet, darunter Printmedien, digitale Anzeigenflächen in Einkaufszentren und an Bushaltestellen, die Onlineportale von RTL sowie Heckflächen ausgewählter TICE-Busse.

Zugleich wurde der Grundstein für eine Zusammenarbeit mit den Tierheimen apas.lu (Schifflange), asile.lu (Dudelange), sepa.lu (Esch) gelegt.

Weitere Kampagnen sind in Planung.

Jahresbericht

Sie wollen mehr darüber wissen, was wir konkret machen? Dann lesen Sie unseren Jahresbericht.

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